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ZetaTalk: Sicheres Wasser
Anmerkung: geschrieben am 15. Aug 1995


Die Erde in ihrer Fülle versorgt den Menschen gegenwärtig mit scheinbar grenzenlosem, frischem Wasser. Außer da, wo der Mensch ausgerechnet in der Mitte einer Wüste oder eines Ozeans einen Haushalt führt, wird frisches, reines Wasser nicht als Problem gesehen. Es strömt in Bächen und Flüssen, Pfützen und Seen herbei, und wenn es nicht an der Oberfläche gefunden wird, kann es fast immer in unterirdischen Flüssen und Seen gefunden werden. Sollte jemand über die Reinheit des Wassers an der Oberfläche besorgt sein, könnte man immer noch den Regen auffangen, der unverschmutzt vom Himmel fällt. Bis vor kurzem war die einzige Sorge des Menschen über das Wasser, wie es zu transportieren und dass es bei einer Flut zu meiden ist. Seit dem Industriezeitalter hat der Mensch fröhlich Gifte in das Trinkwasser geschüttet, sowohl auf der Oberfläche als auch durch Absickern in das Grundwasser. Das Wasser in Flaschen wurde zu mehr als eine Modeerscheinung.

Nach den Kataklysmen werden die Probleme des Menschen mit dem Wasser einen Quantensprung machen. Das Wasser aus allen Quellen kann vergiftet sein, die alten Reserven und Regenwasser liefern kein Trinkwasser mehr. Bei der Polverschiebung werden Vulkane, alte und neue, gewaltsam explodieren. Die daraus resultierende Asche wird für Jahrzehnte aus der oberen Lufthülle rausgesiebt werden und das Grundwasser verseuchen. Menschen, die getrieben werden, dieses kiesige Wasser zu trinken, werden mehr als nur Kies zwischen ihren Zähnen finden, ihr Nervensystem wird ausfallen, ihr Augenlicht getrübt, und ihr Verdauungssystem intolerant gegenüber jeglicher Nahrung, die sie finden. Wir sprechen hier hauptsächlich von Bleivergiftung, die kein Problem ist, das der Mensch von dem Wasser erwartet, das die Natur bereitstellt. Blei setzt sich ab, und ist nach Äonen nicht mehr im Weg, doch nach einem Kataklysmus ist der schwere Bleimantel über die Landschaft ausgespuckt worden, das Meiste dieser Kotze in Form von feinem, sich bauschendem Staub.

Wird das Grundwasser nicht sicher sein? Kommt drauf an. Bei den Kataklysmen wird der Boden angehoben und erschüttert, und alle Brunnen oder Rohre werden zerschmettert werden. Da das Grundwasser, das durch die Oberfläche heruntergefiltert wurde, genauso Gifte enthalten kann wie die Oberfläche, kann das, was wie reines Wasser aussieht, wieder ein langsamer Tod sein. Das Grundwasser kann auch Kontakt mit dem schweren Bleimantel haben, der es bei Ausbrüchen oft nicht ganz bis zur Oberfläche schafft. Wenn man der gewöhnlichen Wasserversorgung nicht vertrauen kann, was tun? Destillationsprozesse, so wie Sky Well, oder wieder aufbereitetes Wasser, das als rein gilt, sind zwei Methoden, die wahrscheinlich eine stetige Versorgung mit reinem Wasser ermöglichen. Das mag jenen, die frisches, reines Wasser als Garantie angenommen haben, als langwierig erscheinen, doch diejenigen, die sich auf die Zeiten im Voraus vorbereiten, werden sich nicht plötzlich ohne eine der Lebensnotwendigkeiten wiederfinden.

Der Mensch stirbt ohne Luft innerhalb von Minuten, ohne Wasser in Tagen, und ohne Nahrung über Wochen. Brot kann die Arbeitskraft zum Leben sein, aber Wasser ist das Leben selbst!

Anmerkung: am 21.Dezember 2002 eingefügt.

Unser Ratschlag beim Destillieren des Wassers, um Schwermetalle wie Blei zu entfernen, setzt voraus, dass vulkanische Asche fallen wird, im Regen oder im Nebel enthalten sein wird und sich auf dem Boden sammelt. Verschiedene Faktoren sind zu beachten. Zunächst mag das Land an einer Stelle sein, wo wenig Regen fällt, außerhalb der vulkanischen Strömung - Drift - hoch, so dass die meiste schwere Asche herausgefallen ist, bevor sie ankommt, und dann mag das Land wenig Probleme damit haben. Zweitens, kann starker Regenfall den Bleigehalt überwiegen und das Blei einfach auswaschen, so dass es sich kaum ansammelt oder es ist so stark verdünnt, um vernachlässigbar zu sein. Drittens, mag das Land direkt im Weg von vulkanischer Asche liegen, von einem Vulkan, der noch Jahrhunderte nach der Polverschiebung weitermacht. Das kann das Gebiet für eine weitaus längere Zeit als die 25 Jahre unbewohnbar machen, die wir als Wegweiser gegeben haben. Somit gibt es einfach keine allgemeine Aussage, wann Grund- oder Regenwasser OK ist. Man muss sich selbst ein Urteil darüber machen.

Übersetzung von Niels